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Betriebspraktika

Am Gymnasium Römerhof finden zwei Betriebspraktika statt. Das erste in der Jahrgangsstufe 9, das zweite in der Einführungsphase (E-Phase) der gymnasialen Oberstufe. Die Betriebspraktika werden immer in den letzten beiden Wochen vor den Osterferien durchgeführt.

FAQs

  • Welches Ziel verfolgt ein Betriebspraktikum?

    Durch ein Betriebspraktikum erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Berufswelt. Sie sollen sich mit typischen Arbeitsabläufen vertraut machen, ihre Fertigkeiten in der Praxis anwenden sowie Kenntnisse über den Arbeitsalltag und das betriebliche Sozialgefüge erwerben. Dadurch werden die Schülerinnen und Schülern befähigt, sich mit den Anforderungen der Arbeitswelt auseinanderzusetzen und die Kompetenzen zu stärken, die im Berufsleben wichtig sind. Schließlich geht es auch darum, klare Vorstellungen für die eigene berufliche Zukunft zu entwickeln.

  • Welche Verordnung regelt den Ablauf eines Betriebspraktikums?

    Alle Aktivitäten zur beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern werden in der "Verordnung für Berufliche Orientierung in Schulen" (VOBO) vom 1. August 2018 geregelt. Die Verordnung enthält im Fünften Teil die Bestimmungen zu Betriebserkundungen und Betriebspraktika.

  • Wann finden die Betriebspraktika statt und wie lange dauern sie?

    Wie oben erwähnt, finden die Betriebspraktika am Gymnasium Römerhof in der Jahrgangsstufe 9 sowie in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe statt, immer vor den Osterferien. Sie dauern jeweils zwei Wochen. Der Termin für das Betriebspraktikum 2024 ist der Zeitraum vom 11. bis 22. März; der Termin für die Betriebspraktika 2025 ist der Zeitraum vom 24. März bis 4. April.

  • Welche Einrichtungen stehen für ein Betriebspraktikum zur Auswahl?

    Es ist möglich, das Praktikum in Wirtschaftsunternehmen, in der öffentlichen Verwaltung sowie in kulturellen, sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen zu absolvieren.

  • Wo ist kein Betriebspraktikum möglich?

    Ein Praktikumsplatz im elterlichen Betrieb, in der eigenen Grundschule oder bei dem eigenen Kinderarzt ist nicht möglich.

  • Von wem werden die Schülerinnen und Schüler betreut?

    In der Jahrgangsstufe 9 erfolgt die Betreuung durch die jeweilige Lehrkraft, die den Schüler bzw. die Schülerin im Fach Politik und Wirtschaft (PoWi) unterrichtet. In der E-Phase wird das Praktikum von einer der unterrichtenden Lehrkräfte betreut. Die betreuende Lehrkraft besucht den Schüler während des Praktikums mindestens ein Mal vor Ort, um sich im Praktikumsbetrieb ein Bild von dem Praktikanten zu machen und sich in einem Gespräch über seine Situation zu informieren. Zusätzlich spricht die betreuende Lehrkraft mit dem betrieblichen Betreuer. Dieser für den Praktikanten verantwortliche Betriebsangehörige begleitet den Jugendlichen im Praktikumsbetrieb. Er informiert auch darüber, wenn für den Praktikumsplatz etwa eine spezielle ärztliche Untersuchung, ein besonderes Gesundheitszeugnis oder zusätzliche Impfungen notwendig sein sollten.

  • Wie werden die Schülerinnen und Schüler vorbereitet?

    Die Vorbereitung auf das Betriebspraktikum erfolgt in der Jahrgangsstufe 9 fachübergreifend. Im Deutsch-Unterricht lernen die Schülerinnen und Schüler das Schreiben von Bewerbungen. In Politik und Wirtschaft beschäftigen sie sich schwerpunktmäßig mit dem Thema "Wirtschaft". Darüber hinaus werden sie vor dem Betriebspraktikum von der jeweiligen PoWi-Lehrkraft über Grundsätze der Unfallverhütung, des Datenschutzes und der Verschwiegenheitspflicht informiert. In der E-Phase erfolgt die Vorbereitung im Unterricht des Tutors bzw. der Tutorin.

  • Wie weit sollte der Praktikumsbetrieb entfernt sein?

    Laut Verordnung sind die Praktikumsbetriebe so auszuwählen, dass sie von den Schülerinnen und Schülern von dem Wohnsitz oder der Schule aus zumutbar zu erreichen sind und eine schulische Betreuung sichergestellt ist. Für das Gymnasium Römerhof bedeutet das: Der Praktikumsbetrieb sollte entweder im Gebiet der Stadt Frankfurt am Main und des Flughafens liegen oder außerhalb der Stadt im einem Radius von 15 Kilometern. Ausnahmen müssen schriftlich von der Schulleitung genehmigt werden.

  • Wie findet man einen geeigneten Praktikumsbetrieb?

    Wichtig ist Eigeninitiative. Zunächst sollten sich die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig mit ihren Eltern darüber Gedanken machen, in welcher Einrichtung sie gerne arbeiten möchten, denn die gewählte Einrichtung sollte zu den eigenen Interessen und Vorlieben passen. Geeignete Praktikumsbetriebe findet man zum Beispiel in den Gelben Seiten (www.gelbeseiten.de), in der Lehrstellenbörse (www.ihk-lehrstellenboerse.de) sowie in den Internetauftritten von Berufsverbänden. Nicht vergessen: Ein Anschreiben, aus dem die Motivation hervorgeht, ist für eine erfolgreiche Bewerbung genauso wichtig wie ein selbständiges Anfragen beim möglichen Praktikumsbetrieb und die Bereitschaft zu einem Vorstellungsgespräch, auf das man sich gut vorbereiten sollte.

  • Welches Formular benötigt die Schule vom Praktikumsbetrieb?

    Ist ein Praktikumsplatz gefunden, benötigt die Schule vom Praktikumsbetrieb die ausgefüllte, unterschriebene und gestempelte Bestätigung des Betriebspraktikums. In der Jahrgangsstufe 9 wird die Bestätigung vor Beginn des Praktikums dem PoWi-Lehrer gegeben und in der Schülerakte abgeheftet. Unten auf der Seite kann das entsprechende Formular heruntergeladen werden. In der E-Phase wird die Bestätigung des Betriebspraktikums (die ersten beiden Seiten) dem Tutor bzw. der Tutorin ausgehändigt.

  • Welche Dokumente erhält der Praktikumsbetrieb von der Schule?

    Der Praktikant händigt dem Praktikumsbetrieb die ausgefüllte und unterschriebene Datenschutz- und Verschwiegenheitserklärung sowie die Hinweise über das Betriebspraktikum aus. Die jeweiligen Dokumente können unten heruntergeladen werden.

  • Wie lang ist die Arbeitszeit?

    Die Arbeitszeit umfasst in der Regel sechs Stunden am Tag. Da das Betriebspraktikum zwei Wochen dauert, gibt es zehn Arbeitstage.

  • Wie ist man als Schüler versichert?

    Schülerinnen und Schüler sind während der Praktika versichert. Es greift die Unfall- und Haftpflichtversicherung.

  • Werden Fahrtkosten übernommen?

    Grundsätzlich gilt, dass Fahrtkosten von der Stadt Frankfurt am Main bis maximal 15 Kilometer über die Stadtgrenze hinaus übernommen werden, wenn der Praktikant über kein Schülerticket verfügt. Für die Erstattung der Fahrtkosten muss in diesem Fall ein entsprechendes Formular ausgefüllt werden, das unten heruntergeladen werden kann. In der E-Phase gibt es keine Fahrtkostenerstattung mehr.

  • Was muss im Praktikumsbericht stehen?

    Nach dem Praktikum schreibt jeder Schüler bzw. jede Schülerin einen Praktikumsbericht, der in der Jahrgangsstufe 9 von der PoWi-Lehrkraft bewertet wird und in die PoWi-Note eingeht. Der Praktikumsbericht sollte das Bewerbungsschreiben enthalten, die Erwartungen an das Praktikum formulieren, den Betrieb vorstellen sowie die gemachten Erfahrungen dokumentieren und reflektieren. In der E-Phase erfolgt die Bewertung des Berichts durch die betreuende Lehrkraft. Diese wird im Zeugnis vermerkt.

  • Was tun bei Erkrankung oder bei auftretenden Problemen?

    Im Falle einer Erkrankung während des Praktikums ist es wichtig, sich umgehend im Sekretariat unserer Schule und im Praktikumsbetrieb krank zu melden. Gibt es während des Praktikums Probleme, sind die betreuende Lehrkraft und der betriebliche Praktikumsbetreuer die ersten Ansprechpartner.

Weiterführende Informationen / Formulare

Hier gibt es weiterführende Informationen zu den Betriebspraktika:

Hier finden sich die notwendigen Formulare:

Schulischer Ansprechpartner

Schulischer Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Thema Betriebspraktikum ist Martin Stolze (martin.stolze@schule.hessen.de).

Berufsberatung

Die für das Gymnasium Römerhof zuständige Berufsberaterin der Agentur für Arbeit ist Nadine Bastos dos Santos. Sie kann von Schülerinnen und Schülern kontaktiert werden, wenn sie Fragen zu ihren beruflichen Perspektiven nach der Schule haben, sich über eine Ausbildung oder ein Studium informieren wollen oder sich nach finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten erkundigen möchten.

Kontaktdaten

Beratungsflyer