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Spatenstich für Neubau

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Dienstag, dem 30. Juni, ein besonderer Meilenstein in der Geschichte des Gymnasiums Römerhof gefeiert: Mit dem feierlichen Spatenstich und der Grundsteinlegung begann offiziell der Hochbau für das neue Schulgebäude.

Auf Einladung des Amtes für Bau und Immobilien (ABI) kamen Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Frankfurt am Main, der beteiligten Bauunternehmen sowie die Schulleitung zusammen, um den Start der Bauarbeiten zu würdigen.

Für das Gymnasium Römerhof war dieser Tag weit mehr als ein symbolischer Termin. Seit der Gründung der Schule findet der Unterricht in einer provisorischen Modulanlage statt. Nun wird sichtbar, dass die lange Planungs- und Vorbereitungszeit ihrem Ziel entgegengeht: Das Gymnasium Römerhof erhält ein eigenes, modernes Schulgebäude.

In ihrer kurzen Ansprache brachte unsere Schulleiterin Judith Prager die Erleichterung der gesamten Schulgemeinde zum Ausdruck. Sie dankte allen, die das Projekt über viele Jahre begleitet und vorangetrieben haben, und erinnerte daran, wie lange Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte auf diesen Moment gewartet hätten. Mit dem Beginn der Hochbauarbeiten werde aus einer Vision endlich Wirklichkeit. Der Neubau sei nicht nur ein Gebäude, sondern ein Ort, an dem sich künftig Lernen, Begegnung und gemeinsames Schulleben entfalten könnten.

Auch Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, unterstrich die Bedeutung des Projekts. Das Gymnasium Römerhof gehöre zu den priorisierten Vorhaben der ersten Staffel der Frankfurter Schulbauoffensive und sei ein wichtiger Baustein für die wachsende Bildungslandschaft der Stadt.

Der Neubau entsteht nördlich der derzeitigen Containeranlage und wird in nachhaltiger Holz-Hybridbauweise errichtet. Diese verbindet eine ressourcenschonende Bauweise mit hoher Aufenthaltsqualität und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Gleichzeitig erfüllt das Gebäude hohe energetische Standards. Dreifach verglaste Fenster, außenliegender Sonnenschutz, Nachtlüftungsklappen und eine begrünte Fassade tragen dazu bei, das Schulgebäude auch an heißen Sommertagen angenehm zu temperieren. Geplant ist ein dreigeschossiger Gebäudekomplex mit einer Brutto-Grundfläche von über 20.000 Quadratmetern. Zwei offene Innenhöfe, die sich zum westlichen Pausenhof öffnen, schaffen großzügige Aufenthaltsbereiche und verbinden Innen- und Außenräume miteinander. Das Raumkonzept ist auf ein sechszügiges Gymnasium mit Jahrgangsclustern und Ganztagsangeboten für 1.600 Schülerinnen und Schüler ausgelegt. Moderne Fachräume, offene Lernlandschaften und vielfältige Begegnungsflächen sollen optimale Bedingungen für zeitgemäßes Lernen schaffen.

Da sich die bestehende Modulanlage teilweise auf dem Baufeld befindet, wird der Neubau in zwei Bauabschnitten realisiert. Der erste Bauabschnitt soll zum Schuljahr 2028/2029 fertiggestellt werden. Anschließend kann die Schulgemeinde schrittweise in das neue Gebäude umziehen, bevor die Containeranlage zurückgebaut und der zweite Bauabschnitt bis 2029 abgeschlossen wird. Parallel entstehen eine Dreifeld-Sporthalle und zusätzliche Außensportflächen, die künftig auch den Sportvereinen im Stadtteil zur Verfügung stehen werden.

Am Ende der Zeremonie, als die Gäste gemeinsam zu den Spaten griffen, wurde deutlich: Der Neubau ist nicht länger ein Plan auf dem Papier, sondern ein Bauprojekt, das von nun an Tag für Tag wachsen wird. Für unsere Schulgemeinde beginnt damit ein neues Kapitel, und die Vorfreude auf eine Schule, die modernen Unterricht, nachhaltige Architektur und lebendiges Schulleben miteinander verbindet, ist ein großes Stück nähergerückt.

Grundsteinlegung, Neubau, Spatenstich