Auf den Spuren der Römer

Im Mai und Juni machten sich alle sechs 5. Klassen des Gymnasiums Römerhof auf den Weg nach Trier, um die älteste Stadt Deutschlands zu erkunden und dabei die Welt der Römer hautnah zu erleben
Da insgesamt sechs Klassen teilnahmen, wurde die Fahrt in zwei Durchgängen durchgeführt, beide Male von Mittwoch bis Freitag. Vom 27. bis 29. Mai reisten die Klassen 5A, 5C und 5E nach Trier. Begleitet wurden sie jeweils von ihren Klassenleitungen sowie einer weiteren Lehrkraft: Die Klasse 5A wurde von Frau Schäfer-Ochs und Herrn Dr. Schaal betreut, die Klasse 5C von Frau Berthold und Frau Kokott sowie die Klasse 5E von Herrn Müller und Herrn Plattfaut. Der zweite Durchgang fand vom 10. bis 12. Juni statt. Dabei waren wiederum bei jeder Klasse die Klassenleitungen und eine Begleitperson, sodass die Klasse 5B mit Frau Lappy und Frau Osipjan fuhr, die Klasse 5D mit Frau Kout und Herrn Schöwe sowie die Klasse 5F mit Frau Graf und Herrn Raab.


Für alle Gruppen war die Jugendherberge Trier für drei Tage das Zuhause auf Zeit. Von dort aus brachen die Schülerinnen und Schüler zu einem abwechslungsreichen und spannenden Programm auf, das Geschichte, Gemeinschaft und Freizeit miteinander verband. Im Mittelpunkt stand natürlich die Begegnung mit dem römischen Erbe der Stadt. Denn Trier blickt auf eine mehr als 2000jährige Geschichte zurück und besitzt zahlreiche Bauwerke aus der Römerzeit, die bis heute erhalten geblieben sind. Besonders eindrucksvoll war die Erlebnisführung durch die berühmte Porta Nigra, das Wahrzeichen der Stadt. Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler auf anschauliche Weise, wie die Römer lebten, bauten und ihre Städte organisierten. Die imposante Architektur und die spannende Vermittlung historischer Inhalte machten diesen Programmpunkt zu einem besonderen Erlebnis.
Darüber hinaus lernten die Klassen Trier bei einer Stadtführung näher kennen. Dabei wurden wichtige Sehenswürdigkeiten besucht und interessante Geschichten aus der Vergangenheit der Stadt erzählt. Ergänzend dazu konnten die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtrallye selbst aktiv werden. In kleinen Gruppen erkundeten sie die Innenstadt, lösten Aufgaben und entdeckten viele Details, die ihnen sonst vielleicht verborgen geblieben wären. Die Rallye förderte nicht nur die Orientierung in der Stadt, sondern auch Teamarbeit und Eigeninitiative.


Ein weiterer Höhepunkt war eine Schiffsfahrt auf der Mosel. Vom Wasser aus bot sich ein ganz neuer Blick auf Trier und die reizvolle Landschaft der Umgebung. Die Fahrt sorgte für entspannte Momente und war für viele Kinder einer der schönsten Programmpunkte der Reise.
Auch die Abende waren abwechslungsreich gestaltet. Beim gemeinsamen Stockbrotbacken konnten die Schülerinnen und Schüler den Tag gemütlich ausklingen lassen. Daneben blieb ausreichend Zeit für Spiele, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten. Gerade diese Erlebnisse außerhalb des Unterrichts stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Klassen.



Die beiden Fahrten standen allerdings unter sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen. Während die erste Gruppe Ende Mai Trier bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen erleben durfte, musste die zweite Gruppe im Juni deutlich mehr Durchhaltevermögen beweisen. Regen und kühle Temperaturen begleiteten viele Programmpunkte. Dennoch ließen sich die Kinder die gute Stimmung nicht verderben. Am Ende kehrten alle sechs Klassen mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erfahrungen und schönen Erinnerungen nach Hause zurück. Die Klassenfahrt nach Trier war für die Schülerinnen und Schüler eine gelungene Verbindung von Lernen und Gemeinschaftserlebnis. Vielen Dank sagen wir allen beteiligten Lehrkräften für die engagierte Betreuung der Klassen!

