Besuch der Saalburg

Unsere 6. Klassen begaben sich am Donnerstag, dem 24. Oktober, und am Freitag, dem 25. Oktober, auf die Spuren der Römer. Bei einer Exkursion zur Saalburg, dem wiederaufgebauten römischen Militärkastell in der Nähe von Bad Homburg, beschäftigten sie sich mit dem Leben der römischen Soldaten, die an der Grenze zum feindlichen Germanien stationiert waren.

Im Geschichts-Unterricht behandeln die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe zurzeit das Alte Rom. Was lag also näher, als der Saalburg einen Besuch abzustatten? Am Donnerstag waren die Klassen 6A, 6B und 6C auf Exkursion, am Freitag die Klassen 6D und 6E.

Der Besuch auf der Saalburg, der den ganzen Vormittag umfasste, bestand aus drei Programmpunkten. Zunächst lernten die Schülerinnen und Schüler in einer einstündigen Führung die Geschichte des ehemaligen römischen Militärkastells kennen. Sie erfuhren dabei viele interessante Dinge, zum Beispiel, dass zu römischer Zeit etwa 600 Legionäre auf der Saalburg stationiert waren, dass immer acht Soldaten eine Wohn- und Schlafstube bewohnten und dass einige Gebäude über eine Fußbodenheizung verfügten, die im kalten und unwirklichen Grenzgebiet zu den „Barbaren“ für angenehme Wärme sorgte.

Anschließend begaben sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen auf eine Rallye über das Gelände, das sie auf diese Weise selbst erkunden konnten. Sie erfuhren dabei, wie wichtig der große Getreidespeicher für die Verpflegung des Lagers war, wie vornehm der Militärkommandant lebte und wie gut das Kastell durch ein ausgeklügeltes System von Wällen und Mauern gegen feindliche Angriffe geschützt war. Bei der Rallye konnten die Schüler darüber hinaus die zahlreichen Funde aus römischer Zeit – von Waffen über Werkzeuge und Schlüssel bis zu Kleidungsstücken – in Augenschein nehmen, die ein lebendiges Bild von der römischen Alltagswelt vermitteln.

Am Ende des Vormittags stand dann ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Nachdem sie so viel über die Ausbildung und das Leben der römischen Soldaten gehört hatten, konnten die Schülerinnen und Schüler nun selbst erleben, wie es sich anfühlt, als römischer Soldat ausgebildet zu werden. Die Klassen mussten dazu in Reih und Glied antreten, eine Marschformation bilden und sich zu einer „Schildkröte“ formen, bei der die Legionäre mit ihren Schilden eine Verteidigungsstellung einnehmen. Schließlich durften sich alle Besucher wie echte römische Soldaten beim Bogenschießen versuchen.

Alles in allem war die abwechslungsreiche Exkursion eine lebendige Auseinandersetzung mit der römischen Geschichte unserer Region. Die Schülerinnen und Schüler hatten bei dem vielfältigen Programm große Freude und verabschiedeten sich mit einem echt römischen „Vale“ von der Saalburg.

Exkursion

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