Spende an Frankfurter Tafel
Am Dienstag, dem 20. Januar, übergaben die Schülerinnen und Schüler der Q-Phase eine große Spende an die Frankfurter Tafel, für die sie lange gesammelt hatten.
Vor den Weihnachtsferien hatte alles begonnen: Damals entschieden die Schülerinnen und Schüler unserer Q1 zusammen mit ihren Ethiklehrkräften, eine Spendenaktion für die Frankfurter Tafel ins Leben zu rufen. Der Grund? Die Tafeln in Deutschland, die als gemeinnützige Vereine überschüssige Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien und kleineren Läden sammeln und an Bedürftige verteilen, sind am Limit angekommen, denn die Spenden reichen für die ständig wachsende Zahl von Hilfesuschenden nicht mehr aus.
Das ist auch für die Frankfurter Tafel ein Problem, denn sie finanziert sich ausschließlich durch Sach- und Geldspenden, wobei auch Privatpersonen und Schulen sammeln und spenden können. Das tat nun auch das Gymnasium Römerhof! Die Jugendlichen der Q-Phase brachten die Spendenaktion ins Rollen, und die ganze Schule machte mit. Am Ende kamen so viele Spenden zusammen, dass die Tafel-Mitarbeiter zwei Mal kommen mussten, um alle gesammelten Spenden abzuholen. Sie reichten von haltbaren Lebensmitteln wie Reis, Nudeln und Mehl über Hygieneartikel wie Deos, Shampoos und Zahnpasta bis hin zu Geldspenden.


Nachdem der Transporter beladen war, sprachen die Tafel-Mitarbeiter noch mit den an der Sammelaktion beteiligten Schülerinnen und Schülern. Die hatten viele Fragen, zum Beispiel, wie viele Bedürftige in Frankfurt auf die Tafel angewiesen sind (es sind ungefähr 25.000), wie die Ausgabe organisiet wird und warum es so viel Armut in Deutschland gibt. Alle Beteiligten waren von dem Engagement der Frankfurter Tafel beeindruckt, die dafür sorgt, dass auch ärmere Menschen gesunde Lebensmittel erhalten und dadurch die Möglichkeit haben, sich kleine Dinge wie zum Beispiel einen Kinobesuch zu leisten.
An dieser Stelle sagen wir allen Mitgliedern der Schulgemeinde, die an der großen Spendenaktion mitgewirkt haben, ein großes Dankeschön! Ein besonderer Dank gilt Frau Ziogas, die als Ethik- und Vertauenslehrerin maßgeblich an der Unternehmung mitgewirkt hat.