Sprachenfahrt nach Salamanca
Es war wieder soweit: Von Sonntag, den 19. April, bis Freitag, den 24. April, reisten rund 50 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7, die Spanisch als erste Fremdsprache lernen, in die traditionsreiche Universitätsstadt im Westen Spaniens, die zur Region Kastilien-León gehört.
Begleitet wurde die Gruppe von ihren Spanisch-Lehrerinnen Frau Fernández, Frau Lappy und Frau Wegmann sowie von Herrn Dr. Schaal als zusätzlicher Begleitperson. Während des Aufenthalts waren die Schülerinnen und Schüler in spanischen Gastfamilien untergebracht. Dadurch erhielten sie nicht nur authentische Einblicke in den Alltag vor Ort, sondern konnten ihre Sprachkenntnisse auch direkt im täglichen Leben anwenden und vertiefen.
Ein zentraler Bestandteil der Reise war der tägliche Sprachunterricht am Nachmittag. In Kleingruppen hatten die Jugendlichen jeweils vier Stunden Unterricht, der von unserem Partner vor Ort, der Sprachschule Colegio Delibes, organisiert wurde. Die Schule gestaltete darüber hinaus das umfangreiche Rahmenprogramm, das den Aufenthalt zu einer abwechslungsreichen Mischung aus Lernen und Erleben machte.

Die Vormittage und Abende waren durch ein vielfältiges historisch-kulturelles Programm geprägt. Bereits am Montagvormittag stand eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Jugendlichen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Salamancas kennenlernten, dessen Altstadt seit 1988 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Dazu zählen unter anderem die eindrucksvolle Plaza Mayor, der Hauptplatz der Stadt; die großartige Kathedrale; die berühmte Universität; die originelle Casa de las Conchas – das „Haus der Muscheln“ – sowie die alte römische Brücke. Am Abend sorgte dann ein Salsa-Tanzkurs für Bewegung und gute Stimmung.
Am Dienstagvormittag wurde die Kathedrale erneut in den Blick genommen: Bei einer Besichtigung der Dächer und des Turmes erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Bauweise des imposanten Gebäudes, das aus zwei miteinander verbundenen Kirchenbauten aus romanischer und gotischer Zeit besteht. Am Abend folgte eine literarische Führung, bei der die Gästeführer Texte und Legenden vorstellten, die eng mit der Stadt Salamanca verbunden sind.






Der Mittwoch stand im Zeichen des Jugendstils. Am Vormittag besuchte die Gruppe die Casa Lis, ein kunstvoll gestaltetes Gebäude aus dieser Epoche. Am Abend wurde es dann wieder aktiv: Bei einer Schnitzeljagd durch die Stadt machten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach moderner Street Art und entdeckten Salamanca damit aus einer neuen Perspektive.
Da der Donnerstag in der Region Kastilien-León ein Feiertag ist, gab es statt des Sprach-Unterrichts eine ganztägige Exkursion. Das Ziel waren die Städte Ávila und Segovia. In Ávila besichtigte die Gruppe die imposante mittelalterliche Stadtmauer und folgte den Spuren der Heiligen Theresa, die im 16. Jahrhundert gelebt hat. Segovia beeindruckte mit seiner vollständig erhaltenen Altstadt, deren Zentrum die prächtigen Kathedrale bildet, dem monumentalen römischen Aquädukt und dem berühmten Alcázar, einer eindrucksvollen Burganlage, deren Ursprünge auf das 11. Jahrhundert zurückgehen.




Nach fünf intensiven Tagen hieß es am Freitag schließlich Abschied nehmen. Mit zahlreichen neuen Eindrücken, erweiterten Sprachkenntnissen und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck trat die Gruppe von Madrid aus mit dem Flugzeug die Heimreise an.
Am Ende der erlebnis- und lehrreichen Tage sagen wir den begleitenden Lehrkräften ein großes Dankeschön für ihr unermüdliches Engagement. Ein besonderer Dank gilt hierbei Frau Fernández für die perfekte Organisation der Reise und dem Colegio Delibes für die kollegiale Zusammenarbeit!
¡Hasta la próxima!

