Studienfahrten Q3

Von Sonntag, den 27. September, bis Freitag, den 2. Oktober, tauschten die Schülerinnen und Schüler der Q3 ihre Kursräume gegen spannende Lernorte im europäischen Ausland. Die Studienfahrten führten die Tutoren-Leistungskurse in die Bretagne, in die Niederlande sowie nach Wien und Budapest. Dabei verbanden die Studienfahrten fachliches Lernen mit kulturellen Eindrücken und gemeinschaftlichen Erlebnissen.
Unter dem Motto „Auf den Spuren der Gezeiten“ reisten der Leistungskurs Biologie mit seiner Tutorin Frau Schmidt-Rimpler und der Leistungskurs Sport mit seinem Tutor Herrn Burghardt nach Saint-Malo. Bei einer Führung durch eine Austernzucht mit Verkostung lernten die Jugendlichen eine typische maritime Tradition der Bretagne kennen. Eine Wattwanderung in der Bucht des Mont-Saint-Michel und der Besuch des Aquariums von Saint-Malo boten Einblicke in die besondere Meereswelt der Region. Ein gemeinsamer Sporttag am Strand rundete die Fahrt ab.
Der Leistungskurs Englisch mit seinem Tutor Herrn Raab und der Leistungskurs Mathematik mit seiner Tutorin Frau Heinisch verbrachten ereignisreiche Tage in den Niederlanden. In Rotterdam erkundeten die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtführung die Altstadt sowie den Hafen und unternahmen eine „Pancake-Tour“ auf der Maas. Ein Tagesausflug führte nach Den Haag und an den Strand von Scheveningen. In Amsterdam standen eine Grachtenrundfahrt und der Besuch des Amsterdam Dungeon auf dem Programm. Zugleich blieb genügend Zeit, die drei Städte eigenständig in Kleingruppen zu erkunden.




Der Leistungskurs Geschichte mit seinem Tutor Herrn Dr. Schaal und Frau Wegmann als zusätzlicher Begleitperson widmete sich in Wien vor allem der österreichisch-deutschen und europäischen Geschichte. Bei einer Fahrt mit dem Wiener Riesenrad, einer Stadtrallye durch die Innere Stadt und einem Ausflug auf den Kahlenberg lernten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Seiten der Stadt kennen. Besuche der Kapuzinergruft und der Herzgruft führten auf die Spuren der Habsburger, während bei einer Führung durch das Heeresgeschichtliche Museum der Erste Weltkrieg im Mittelpunkt stand.
Ein Höhepunkt war die Tagesexkursion nach Budapest mit einem Besuch des Burgbergs und des „Hauses des Terrors“, das an die nationalsozialistische und kommunistische Diktatur in Ungarn erinnert. Wiener Kaffeehäuser und ein gemeinsamer Abschlussabend in einem Heurigenlokal in Nussdorf ergänzten das historisch-kulturelle Programm.
So unterschiedlich die Reiseziele und fachlichen Schwerpunkte waren, verband alle Studienfahrten ein gemeinsames Ziel: Unterrichtsinhalte vor Ort erfahrbar zu machen und zugleich die Gemeinschaft der Leistungskurse zu stärken.


